Die Nacht war nur drei Stunden lang. Dann ging es um 6 Uhr los Richtung Bahnhof. Zuerst mussten wir die Metrostation finden. Im Eiltrab ging es durch die Straßen und obwohl es ganz in der Nähe war und wir auch schon öfter durch die Straßen gegangen waren, fanden wir die Metrostation nicht und verliefen uns erstmal. Dann fanden wir sie doch und sahen die Metro nur von hinten. Leider fahren sie zu der Zeit nur alle 15 min. Also mussten wir warten. Am Bahnhof angekommen, holten wir uns Tickets am Schalter, was eigentlich kein Problem war und wir stiegen in den Zug nach Alicante. Wir dachten erst, dass wir in der ersten Klasse saßen, aber der Zug scheint recht neu und comfortabel ausgestattet zu sein. Im Zug saßen wir dann zwei Stunden bei eiskalten Klimaanlagen-Feeling.

Als wir an “Alicante-Terminal” ankamen, dachten wir, dass wir am Flughafen seien, aber so heißt der Hauptbahnhof. Es ging zu Fuß in die Stadt, um dort den Bus zum Flughafen zu nehmen. Am Flughafen hatten wir dann gaaaaaaanz viel Zeit, weil wir den ganz frühen Zug genommen haben, der nur die Hälfte kostet. Dann hieß es Abschied nehmen. Mein Freund flog nach Deutschland zurück, wo er am Donnerstag seine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger beginnt. Für mich ging es nach Mallorca zu meiner Freundin.

Palma von oben
Palma von oben

Mein Flug dauerte nur eine Stunde. Nach dem Steigflug kam kurze Zeit später schon der Senkflug. Es lohnte sich quasi gar nicht das Spanischbuch aufzuschlagen, da ich kurze Zeit später meinen Tisch schon wieder einklappen musste. Das Flugzeug war ziemlich leer. Die vier Plätze zwischen mir und dem anderen Fensterplatz waren frei.

In Mallorca war der Flughafen ziemlich leer. Ist wohl noch keine Touristensaison. Nach unendlich vielen Laufrollbändern, konnte ich dann meine Freundin in meine Arme schließen. Zusammen tranken wir dann noch eine echte spanische Chocolate in einem Café in Palma und dann ging es mit dem Bus zu ihr nach Hause. Mittlerweile merkte ich auch schon das ich von der Klimaanlage im Zug eine ganz schöne Erkältung bekommen habe.

Bei ihr angekommen konnte ich erstmal die wunderschöne Finca ihrer Gastgeberin von außen bewundern. Sie war terrakottafarbend in so einem richtigen Mallorcinischen Stil. Von innen ist sie sehr luxuriös ausgestattet. Sie hat eine Dachterrasse, einen Balkon und eine Hinterhofterrasse. Das Zimmer meiner Freundin ist der Traum in rosa. Ein richtiges Mädchenzimmer mit angrenzenden Bad. Im Haus wohnen auch noch zwei andere Mitbewohner. Der eine ist Niederländer, Anfang 40 und Webdesigner und der andere ist 28 und Referenda für Sport an einer deutschen Schule in Palma. Die Vermieterin ist eine Niederländerin, die aber in Mallorca lebt. Sie werde ich nicht kennen lernen, da sie zur Zeit in den Niederlanden ist. Achja und dann gibts da noch den dicken Kater Ford, der sogar ein Glas auf dem Tisch stehen hat, aus dem er trinkt. Nachdem ich nun das ganze Haus gesehen habe, bin ich todmüde ins Bett gefallen.

Mallorcinische Finca
Mallorcinische Finca
Das Mädchenzimmer
Das Mädchenzimmer
Ausblick Dachterrasse 1
Ausblick Dachterrasse 1
Ausblick Dachterrasse 2
Ausblick Dachterrasse 2
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