Heute sollte es endlich warmes Wasser geben. Eigentlich sollte ich um 9 Uhr auf den Mann warten, der zum Auswechseln der Gasflaschen kommen sollte, aber irgendwie war der um 12 Uhr immer noch nicht da. Sie hatte bei der Gas-Firma angerufen und er sollte die Gasflaschen direkt zu uns in die Wohnung bringen.

Als meine Mitbewohnerin nach Hause kam, meinte sie, dass der dann bestimmt am Donnerstag kommt. Eine Woche ohne warmes Wasser? Das kann doch nicht deren Ernst sein, dachte ich. Ich bin doch nicht in der Wildnis, sondern in der Zivilisation, wo warmes Wasser doch Problemlos beschaffbar sein muss. Es ist ja nichts kaputt. Doch leider blieb uns nichts anderes übrig, als es zu akzeptieren und abzuwarten.

Also brachten wir erstmal unsere Fahrräder zurück, die wir uns ausgeliehen hatten. Zum Glück konnte die Dame aus dem Fahrradladen ihre eigene Schrift nicht mehr lesen und bemerkte nicht, dass wir ein Tag zu spät dran waren. Ich bekam meine Kaution zurück und alles war gut.

Auf dem Rückweg zur Wohnung sahen wir den Laster mit den Gasflaschen in unserer Straße. Kurzerhand schnappten wir uns die beiden leeren Flaschen und rannten zum Laster runter, dieser hat uns dann zwei neue Gasflaschen auf der Straße verkauft. Endlich warmes Wasser. Das war eine Wohltat sich endlich nach einer Woche den Geruch der Fallas aus den Haaren zu waschen.

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