Da wir immer noch keine Fahrradvermietung gesehen hatten, ging es nach dem Frühstück wieder zu Fuß zur Universität. Nach dem langen Fussmarsch, kamen wir pünktlich im Büro an, wo sie uns sagte, dass wir im falschen Gebäude wären. Sie ist nur für die allgemeinen internationalen Aktivitäten, aber nicht für den Fachbereich zuständig. Also ging es von Gebäude 3C zu Gebäude 7B. Dort waren wir dann endlich richtig. Die gute Frau konnte zum Glück Englisch. Doch leider kamen die E-Mails von meiner Koordinatorin vom Akademischen Auslandsamt der FH Lübeck dort angeblich nie an. Sie drückte mir einen Taschenkalender und ein Welcome Package in die Hand und bat mich am nächsten Montag mit allen Unterlagen, die bereits per Mail geschickt wurden, wieder zu kommen. Sie befand sich nämlich eigentlich in den Fallas-Ferien.

Auf dem Rückweg machten wir dann die erforderlichen Kopien in einem Copy-Shop und ließen uns auf Spanisch erklären, wo es den nächsten Fahrradvermietung gibt. Doch leider schickte er uns zu einem Fahrradladen der Fahrräder verkaufte. Der Besitzer sprach Englisch und leitet uns in die “Calle de Blasco Ibanez”, der Straße in der alle Studierenden von Valencia wohnen. In dieser Straße waren wir bislang noch nicht. Am Ende der langen Straße wurden wir endlich fündig und wir mieteten uns zwei Fahrräder für eine Woche.

Von dort ging es dann gleich zur dritten Wohnungsbesichtigung. “Der Hauskeeper” in Gestalt einer Mutter war nett und freundlich und redete kontinuierlich in Spanisch auf uns beiden ein. Das einzige, was ich am Ende verstand, dass ich sie kontaktieren sollte, wenn ich das Zimmer haben möchte. Die zwei Zimmer, die zur Auswahl standen, waren zwar groß, aber sie bestanden nur aus in einem Bettenlager aus Decken ohne Bett. Außerdem wollte ich mit einer Mutter mit 2 Kindern auch nicht zusammen wohnen. Daher entschied ich mich für die zweite Wohnung vom Sonntag und sagte zu.

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