Gegen Mittag ging es weiter nach Odda. Da die direkte Straße (RV7) teilweise mautpflichtig ist, sind wir ab Tysse die RV48 Richtung Süden am Fjord entlang gefahren. Ab Fusa ging es über das Land weiter, bis sich die RV48 und die RV49 am Hardangerfjord treffen. Wir sind die RV49 Richtung Norden gefahren, um die Aussicht über den Fjord mehr zu genießen. Man kann auch durch einen Tunnel im Süden durch das Gebirge fahren. Bei Torviksbygd querten wir den Hardangerfjord mit der Fähre nach Jondal (146 NOK = 18 €). Das war zum Glück die letzte Fähre. Der Preis war echt der Hammer für 20 min. Fahrt.

In Jondal machten wir an einer schönen Badestelle Rast und sonnten uns etwas. Lange hielten wir es dort allerdings nicht aus. Die Sonne knallte bei 25°C schon ganz ordentlich.

Fjordlandschaft
Fjordlandschaft
Badestelle Jondal
Badestelle Jondal

Dann ging es weiter an Obstbäumen vorbei auf der RV550 um die Spitze herum und in den Sørfjord hinein. Dies ist eine besonders schöne Touristenstraße und sehr zu empfehlen. Am Ende des Sørfjordens liegt Odda. Zum Glück ist der Campingplatz (150 NOK =19 €) am See Sandvevanet oberhalb von Odda. Der See fließt mit starker Strömung ins Tal in den Sørfjord.

Obstbäume am Hardangerfjord
Obstbäume am Hardangerfjord
Apfelbäume
Apfelbäume

Die Stadt selbst ist nicht so schön, wie ich schon erwähnt hatte. Am Abend sind wir noch in die Stadt runter gegangen und mussten feststellen, dass alle Geschäfte schon um 16 Uhr geschlossen hatten, weil morgen Pfingstsonntag ist. Zum Glück gibt es Tankstellen. Der Shop hatte alles was das Herz begehrt und die Kassiererin konnte sogar deutsch, weil ihre Mutter Deutsche ist.

Fluss vom Sandvevatnet ins Oddatal
Fluss vom Sandvevatnet ins Oddatal
Fluss oberhalb vom Oddatal
Fluss oberhalb vom Oddatal
Oddatal
Oddatal

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich die Trolltunga in der Hardandervidda hinauf wandern, aber die Rezeptionistin vom Campingplatz meinte, dass dort noch viel Schnee liegt und das nur geübte Wanderer die 8-10 Std. Wanderstrecke zurück legen sollten. Sie gab uns ein Heft, in dem viele Wanderwege mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden in der Nähe abgebildet waren.

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