An diesem Morgen genossen wir die Exklusivität direkt am Fjord zu frühstücken, bevor es zur Besichtigung der ältesten Stabkirche der Welt in Urnes ging. Wir fuhren am Fjord nordöstlich weiter auf der RV55 Richtung Skjolden. Im Ort fuhren wir auf der anderen Seite des Fjordes rechts die Sackgasse in die FV331 herunter. Die Route findet ihr auf der Karte bei Ebene “Tag 6”.

Die älteste Stabkirche der Welt und zugleich UNESCO Weltkulturerbe wollten wir uns nicht entgehen lassen, auch wenn wir extra dafür 30 km hin und zurück fahren mussten. Man kann die Kirche auch von Solvorn auf der anderen Seite per Schiff erreichen, doch dann hätten wir nicht diesen schönen Fjord genießen können. Die Kirche sah aus wie jede andere und ihr könnt sie für wenig Geld besichtigen. Das Geld wird für die Restaurierung verwendet. Nach einem kurzem Fotostop ging es am Fjord zurück und am Ende wieder auf die Rv55, aber diesmal Richtung Lom. Die Strecke führt direkt am Nationalpark Jotunheimen vorbei und ihr könnt mehrere 2500 m hohe Berge des Jotunheimen (Europas höchste Gebirgskette) sehen. In Lom angekommen, stellten wir fest, dass es auch dort eine Stabkirche gibt. Sie steht direkt an der Abbiegung zur E15 Richtung Stryn, wo wir lang fahren wollten.

Diese Straße führt durch das Ottadal. Hier vergnügen sich im Sommer und Winter die Skifahrer. Legendär ist auch der Ort Grotli, der auf jeder Karte eingezeichnet ist. Dabei handelt es sich nicht um ein Ort, sondern um ein Hotel und ein paar Restaurants. Von dem Ort geht auch die FV258 zum Gebiet Strynefjellet ab. Das Gebiet und die Straße, soll besonders schön sein. Leider war die Straße Ende Mai noch gesperrt.

Wir fuhren also weiter auf der E15. Ein paar Kilometer weiter wollten wir rechts auf die RV63 Richtung Geiranger abbiegen, doch auch diese Straße zu den 300 Einwohnerdorf war noch nicht frei. Mittlerweile haben wir zwar 25°C, aber die Schneegrenze liegt immer noch bei 900 m. Die Einwohner kommen im Winter nur über die Fähre in den Ort. Der Ort wird im Sommer wegen der schönen Fahrt auf den UNESCO Weltnaturerbe Geirangerfjord regelrecht von Touristen überflutet.

Moods of Norway
Moods of Norway

Also ging es jetzt endgültig nach Stryn über die E15. Stryn ist auch die Geburtsstadt der Designermarke „Moods of Norway“. Das sind drei junge Designer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die ländliche Mode etwas bunt „aufzupoppen“. Ab Stryn fuhren wir die RV60 südlich und nächtigten in Loen am Innvikfjord auf dem Campingplatz Vik (210 NOK = 26 €).

Update: Im Jahre 2017 hat Moods of Norway Bankrott angemeldet.

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