Heute bringe ich euch einen ganz besonderen Tipp mit Rabattcode aus Hamburg mit. Wer noch keine zentrale Unterkunft für seinen Trip nach Hamburg hat und mit einem besonderen Erlebnis übernachten will, ist in der „Superbude“ genau richtig. Sie befindet sich in direkter Nähe zur S-Bahn Station „Hbf Süd“ und von da aus sind alle Ziele schnell zu erreichen.

Es ist ein 1* Hostel, dass von der Doppelbude bis zur Achterbude für jeden etwas bietet. Backpacker, Pärchen, Familien oder Freunde können sich hier wohlfühlen und das alles für den schmalen Geldbeutel. Eine Übernachtung für Backpacker kostet gerade mal 16 €. Eine Doppelbude gibt es ab 60 €.

Allein die Buchung über die Desktopvariante der Webseite ist schon ein Erlebnis für sich. Die Webseite ist super freaky mit einem Mix aus realen Fotografien und Grafikelementen und es gibt allerhand zu entdecken. Besonders lustig ist es mit einer „Fahrstuhlnavigation“ durch die Zimmer der Superbude zu scrollen. Wenn ihr mehr über die „Superfreunde“ der Superbude (u.a. Fritz Kola und Viva con Agua) auf der Seite erfahren wollt, fahrt ihr nach einem Klick auf das Logo virtuell mit der S-Bahn zum „Superfreund“. So macht das Hotel buchen doppelt Spaß. Leider gibt es das Erlebnis nicht in der mobilen Version. ;-(

Screenshot Superbude Webseite
Screenshot Superbude Webseite
Screenshot Superbude Webseite
Screenshot Superbude Webseite

Es gibt zwei Superbuden. Eine befindet sich im Stadtteil St. Pauli und die andere im Stadtteil St. Georg. Ich war zu Gast in der Superbude in St. Georg. Der Empfang war schon sehr herzlich und wie es sich für ein so freaky Hostel gehört, wird hier jeder beim Vornamen genannt. Es lohnt sich bei der Ankunft ein wenig im Foyer zu verweilen. Es gibt allerhand zu entdecken. An der Rezeption wird immer dafür gesorgt, dass die Gäste nicht unterzuckern oder frieren. Für alle Naschkatzen stehen in der Lounge Gläser mit Naschis bereit, wo ihr eure persönliche Naschitüte, wie früher beim Kiosk, zusammen stellen könnt. Alle „Schlotterbacken“ können sich eine Wärmflasche auf Vertrauensbasis ausleihen. Auf einer großen Deutschlandkarte kann jeder Gast ein Fähnchen seiner Heimatstadt setzen und sich in der Fotobox oder dem Gästebuch verewigen. Die Ausgehtipps hängen an Mäusefallen. Je näher ihr hinschaut, desto mehr Details könnt ihr entdecken.

Nach dem Einchecken ging es vorbei an hohen Betonwänden mit Blumenkübeln durch das ebenfalls bunte Treppenhaus. Die Wände sind individuell gestaltet und die Wegweiser zu den Zimmern wurden an die Wand gesprüht. Jeder Flur ist in einer anderen Farbe gestaltet.

Mein Zimmer im höchsten Stockwerk des Gebäudes in der 6. Etage war schnell gefunden. Die Zimmernummern könnt ihr beim Vorbeigehen gar nicht übersehen. Beim hineingehen dachte ich erst, das dort etwas auf dem Boden liegt und ich wollte es aufheben, aber es war befestigt – Ein Türstopper im echter Hamburger Seemannsstyle. Auf dem Teppich waren die Koordinaten des Hotels und die Zimmerdaten verewigt.

Ich legte meine Taschen ab und ließ erstmal meinen Blick schweifen. Die komplette Ausstattung des Zimmers ist pragmatisch mit dem gewissen Etwas gestaltet. Auch hier müsst ihr wieder genau hinsehen, wenn ihr die Details entdecken wollt: Die Rückenlehne der Sitzbank ist ein Longboard, der Beistelltisch eine Waschmaschinentrommel und auch die Regale sind Skateboards. Diese könnt ihr übrigens auch mit Rollen für draußen an der Rezeption ausleihen. Der Schreibtischstuhl besteht aus 2 Bierkisten und der Schreibtisch ist mit zwei Spanngurten befestigt.

Das Bad hat für mich persönlich zwei Highlights. Der singende Fisch, der auf Knopfdruck „Don´t worry be happy“ singt und der mich fröhlich in den Tag starten lässt und die Wärmelampe, die das Bad auf Knopfdruck vorwärmt.

Ich bezog mein Zimmer am Abend als es schon dunkel war und am Morgen musste ich feststellen, dass der Ausblick leider nicht so schön ist. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein Schrottplatz.

Superbude Zimmer 614 Ausblick
Superbude Zimmer 614 Ausblick

Am Abend konnte ich, je wie der Wind stand, die Ansagen der S-Bahn Haltestelle und die vorbeifahrenden Züge hören. Aber wenn ihr am Tag genug erlebt habt, dann schlaft ihr abends schnell genug ein, sodass ihr die Züge überhaupt nicht mehr hört.

Das Frühstück für gerade mal 9 € ist auch für Spätaufsteher geeignet. Bis 12 Uhr könnt ihr eurer Müsli selbst mixen oder euch eine der leckeren selbstgemachten, herrlich duftenden Waffeln machen. Auch selbst mitgebrachte Speisen können dort verzehrt werden. Und wer nachts Hunger bekommt, der kann sich an den Kühlschränken selbst bedienen.

Die vielen anderen Themen-Zimmer wie z.B. die Superkiste, die Paloma-Bude oder die Fritz-Bude machen Lust auf mehr. Der Ausblick und die vorbeifahrenden Züge sind der einzige Minuspunkt an meinem Aufenthalt. Aber vielleicht ist es in der Superbude von St. Pauli anders!?

Es finden auch einige Events in der Superbude statt. Besucht die Superbude auf Facebook und seid immer über aktuelle Events informiert. Auch wer in der Superbude sein eigenes Event veranstalten möchte, kann die ASTRA Rockstarsuite oder das Kino buchen. Auf dem Blog gibt es außerdem noch super Ausflugstipps.

Kleiner Tipp: Über Booking.com bekommt ihr die Übernachtung in St. Georg oder St. Pauli ohne Reservierungsgebühren und könnt kostenlos stornieren und falls ihr es irgendwo teurer seht, zahlt Booking.com sogar die Differenz. Es lohnt sich auf jeden Fall darüber zu buchen. Bei Buchung über die Webseite mit Angabe des Promotion codes „supersurfers“ bekommt ihr einen Rabatt von 5€ pro Nacht und Zimmer.

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